Multiple Spahns zu Lockdown

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht von einem neuen, harten Lockdown nach Weihnachten. In der Bildzeitung äussert er sich zu Plänen der Bundesregierung, bis auf Lebensmittelläden alle Geschäfte zu schliessen und die Begegnung der Menschen weiter einzuschränken.

Der Dezember-Spahn wird in der Mittwochsausgabe der Bildzeitung wie folgt zitiert:

„Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber meine ruhigste Zeit im Jahr ist tatsächlich die um Weihnachten bis Anfang Januar. Und mir fiele fast keine bessere Zeit im Jahr ein, in der Gesellschaft weiter runterzukommen, Kontakte zu reduzieren.“

Der September-Spahn äusserte sich dagegen wie folgt:

„Man würde mit dem Wissen heute, das kann ich Ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch mal passieren. Wir werden nicht noch mal Besuchsverbote brauchen in den Pflegeeinrichtungen.“

Welchen Wissensunterschied beide Spahn-Ausgaben haben, wissen wir nicht.